5. RD-Marathon Rendsburg 2009

Der Lauf zwischen Eider und Nord-Ostsee-Kanal

12. Juli 2009 von Bernd Neumann

 Vor 2 Wochen waren wir in der Probstei östlich von Kiel nun hieß der nächste Marathon Rendsburg westlich von Kiel. Obwohl wir erst vor 14 Tagen ganz in der Nähe in Schleswig-Holstein waren habe ich mir den Marathon in Rendsburg ausgesucht. Als Alternativen für dieses Wochenende gab es noch den City-Marathon Bremerhaven (2008 gelaufen), den Fichtelgebirgsmarathon und den Metzinger Ermstal-Marathon.

 Rendsburg eine Stadt die mir bisher nichts gesagt hat, die jedoch für den kulturell und technisch Interessierten viel zubieten hat. Die Stadt liegt am Nord-Ostsee-Kanal, sowie dem geschichtlichen Ochsenweg in der Mitte Schleswig-Holsteins und verbindet die beiden Landesteile. Der Ochsenweg, auch Heerweg ist der historische Landweg zwischen der Eider und Viborg in Dänemark. Die Altstadt von Rendsburg wurde auf einer Insel im Grenzfluss der Eider angelegt und war immer Streitpunkt über deren Zugehörigkeit nach Schleswig oder Holstein. Seit 1946 sind die ehemaligen Herzogtümer vereint.

 Neben vielen historischen Gebäuden in der über 800 Jahre alten Stadt sind der Anziehungspunkt die Eisenbahnhochbrücke mit Schwebefähre und Schiffsbegrüßungsanlage. Hier am Nord-Ostssee-Kanal der meistbefahrenen künstlichen Wasserstrasse der Welt begegnen einem die Schwimmenden Träume (Traumschiffe) zum Greifen nah. Diese schwimmenden Paläste gleiten majestätisch und strahlend weiß durch die Wiesenlandschaften und ziehen Tausende von „Sehleuten“ an die Ufer.

 Das Laufwochenende in Rendsburg ist unterteilt, am Samstag ist Rendsburg-Lauf mit Kinderschnupperlauf, Jugendlichenlauf, 5-km, 10-km sowie verschiedene Schülerstaffeln und am Sonntag ist Rendsburg-Marathon. Hier werden neben dem Marathonlauf auch die Strecken Halbmarathon und ein Staffelmarathon angeboten. Ich nutzte noch die letzte Voranmeldung. Im Startgeld von 33€ war eine Medaille und ein Funktionsshirt enthalten.

 Da der Start am Sonntag um 9:00 Uhr ist und wir 420 km Anfahrt haben fuhren wir schon am Samstag nach Rendsburg. Außerdem wollten wir uns auch die Stadt und wenn möglich noch was vom Umfeld ansehen.

 Rendsburg eine Stadt die erstmals 1199 als Reinoldesburg genannt wird hat in seiner 810-jährigen Geschichte schon viele Kriege erlebt in denen das Stadtbild mehrfach verändert wurde. Die Stadt mit deutscher und dänischer Vergangenheit ist in drei historische Stadtteilbereiche aufgeteilt; die Altstadt entlang der Ober- und Untereider mit einem Zentrum um Altstädter Marktplatz, Schiffbrückenplatz (Start und Ziel) und Marienkirche;. die Neustadt (Neuwerk) mit dem Paradeplatz, der ehemaligen Garnisonskirche mit südlich der Untereider gelegenen barocken Stadterweiterung; den ehemaligen Kasernenanlagen mit Bürgerhäusern der wilhelminischen Ära entland der geschleiften Wall- und Befestigungsanlagen aus dem 16. Jahrhundert.

Die wohl bekanntesten Bürger der Stadt sind die Schlagersängerin Hanne Haller und der Sportjournalist Gerhard Delling.

 Wir kamen gegen Mittag in Rendsburg an und der direkte Weg zum Schiffbrückenplatz wo Start und Ziel sind führte uns am Theater vorbei zum Rathaus. Das alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert ist ein Backsteinbau mit Treppengiebeln zum Marktplatz hin. Mitten durch das Gebäude geht ein Schwipbogen durch den auch die Teilnehmer der Samstagsläufe rennen werden. Wunderschön ist auch die geschnitzte Haupttür von 1609 mit dem Rendsburger Wappen.

 Durch eine schmale Einkaufsstraße kommen wir auf den Schiffbrückenplatz der früher einmal der Hafen der Stadt Rendsburg war. Auf diesem großen Platz ist auch das Laufzentrum für dieses Wochenende. Schnell und freundlich erhielten wir unsere Startunterlagen. In der Tüte waren neben der Startnummer noch 2 Prospekte und ein Funktionsshirt vom Hauptsponsor.

 Anschließend erkundeten wir noch einen Teil der Innenstadt und sahen uns das älteste Bürgerhaus der Stadt „Zum Landsknecht“ an. Eine wunderschöne Fassade mit Holzfiguren, in dem schon seit über 150 Jahren eine Gaststätte ist. Ganz in der Nähe befindet sich auch die St. Marienkirche. Im 13. Jahrhundert wurde die dreischiffige Backstein-Hallen-Kirche erbaut mit einem polygonalen (viereckigen) Chor. Eng um die Kirche befinden sich Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

 Am Samstagnachmittag fanden schon Läufe statt und zwar der Kidslauf sowie die 5km und 10km Läufe. Die Teilnehmer rannten durch die Alt- und Neustadt und passierten so viele historische Gebäude.

 Zwischen Altstadt und Neuwerk befindet sich das Kulturzentrum Arsenal. Ein großes Backsteinarsenal das 1696/97 von Pelli erbaut wurde. Das weiß geputzte Portikus des 1740 vorgebauten Niederen Arsenals zieren dorische Doppelpilaster und ein Dreiecksgiebel. Gleich daneben befindet sich der große Paradeplatz deren ausgehende Straßen die königliche Tischordnung abbilden.

 Bei der Tourist-Info am Schiffbrückenplatz äußerten wir unseren Wunsch nach einem Doppelzimmer für eine Nacht. Das wird schwer bekamen wir zur Antwort, denn wir haben Laufwochenende und viele Touristen zur Zeit. Das unmögliche wurde dennoch möglich und es fand sich noch ein Doppelzimmer im Martinshaus der Diakonie, direkt am Nord-Ostsee-Kanal.

 Vom Martinshaus hatten wir Blick auf die Eisenbahnhochbrücke und den Kanal. Hier ist Tag und Nacht Verkehr und so sahen wir vom Bett aus in der Dunkelheit wie ein beleuchtetes Schiff wie ein Hochhaus an unserem Zimmer vorbeifuhr.

 Heute ist Sonntag und Marathon und Halbmarathon Tag. Das Thermometer zeigt schon um 8:30 Uhr 18 Grad. Nachdem wir unser Auto am Paradeplatz abgestellt haben gingen wir die 5 Minuten zu Fuß zum Schiffbrückenplatz wo schon einiger Trubel war. Die Läufer und Läuferinnen machten sich langsam für ihren Start fertig. Um 9:40 gab es eine Verlosung für eine Oslo-Reise, die die Startnummer 344 gewann. Jetzt kam die Ansprache (Wettkampfbesprechung) der Organisatoren. Es wurde daraufhingewiesen das Rendsburg relativ flach ist aber bei Km 19 + 40 gibt es eine Treppe die sehr unangenehm ist.

 Nun begaben sich alle hinter den Startstrich und 2 Minuten vor 9:00 Uhr gab es dem Startschuss. Jetzt rennen alle los über den Schiffbrückenplatz Richtung Unterführung zur Eider. Nach einem kurzen Stück Eider geht es am Schwimmbad vorbei in eine Auenlandschaft. Zwei Kilometer laufen wir parallel neben der Eider entlang bis wir durch ein Wohngebiet an den Nord-Ostsee-Kanal kommen. Kurz vor Km 4 lag linker Hand passieren wir unser Hotel und es geht auf einen Betonspurplattenweg direkt am Wasser entlang. Jetzt haben wir den ersten Blick auf die Eisenbahnhochbrücke, die so ca. 1km vor uns ist. Jetzt kommt ein Stück ohne Schatten und das Thermometer steigt weiter.

 Kurz vor Km 5 biegen wir ins Kreishafengebiet ab und laufen parallel zum Kanal Richtung Hochbrücke. Hier überqueren wir auch den 1962/65 erbauten Fußgängertunnel der unter dem Nord-Ostsee-Kanal hindurch führt. Die 130 Meter lange Röhre hat einen Durchmesser von 4,5m und liegt 21,47m unter Normalnull. Für eine Fahrt mit der Rolltreppe benötigt man 3 Minuten.

 Kurz nach Km5 biegen wir direkt zur Eisenbahnhochbrücke bzw. Schwebefähre ab und sehen welche gewaltige Ausmaße diese Brücke hat. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt Rendsburg und eine der bedeutendsten und größten Brücken Europas. Die von 1991-1913 aus Stahl erbaute Brücke überspannt den Nord-Ostsee-Kanal auf einer lichten Höhe von 42m und ist 2,5 km lang. Die Spannweite der Kanalpfeiler beträgt 140m.

 An herabhängenden Seilen befindet sich die unter Denkmalschutz stehende Schwebefähre die in dieser Art einmalig ist in Deutschland. Die Fähre verkehrt laufend zwischen Osterrönfeld und Rendsburg und hat Platz für 4 PKW und Personen. Von den ursprünglich weltweit 20 Schwebefähren sind noch 8 erhalten (3 GB, 1 F, 1 ARG, 1 E, 2 D). Die zweite und älteste in Deutschland verkehrt zwischen Osten und Hemmoor über die Oste.

 Wir biegen vor der Fähre nach links ab und kommen direkt hinter der Schiffsbegrüßungsanlage wieder an den Kanal. Wir auch in Wedel bei Hamburg werden hier die internationalen Schiffe mit ihrer Nationalhymne per Lautsprecher begrüßt und es gibt Informationen zum Schiff. Jetzt kommt gerade kein Schiff vorbei und so laufen wir weiter und kommen bei Km6 in eine Siedlung. Der weitere Weg führt durch ein kleines Waldgebiet und über Sandwege. Wir biegen unter einer Eisenbahnbrücke auf die Aalborgstrasse ab und befinden uns jetzt innerhalb der großen Eisenbahnschleife wo die Bahn von der Hochbrücke von 42m langsam auf die Ebene führt.

 Über die alte Kieler Landstraße die einem unendlich lang erscheint geht es kurz vor der Eisenbahnhochbrücke rechts ab zum Sportplatz Nobiskrug. Hier laufen wir ins Stadion und nach einer halben Runde wieder raus, mit Sicht auf die Hochbrücke.

 Über die Kieler Strasse erreichen wir einen Park direkt an der Eider. Hier haben heute Morgen die Angler ihre Ruten im Wasser. Jeder mindestens 4. Direkt am Wasser geht es ca. 2km Richtung Obereiderhafen.

 An der Timm-Kröger-Straße erreichen wir den Hafen wo wir mit einem Blick über die Eisenbahnstrecke die St. Marienkirche erkennen können. Am Hafen wird der Blick bei Km 14 links unter der Brücke kurz frei auf den Schlossplatz hinter dem sich das Ziel befindet.

 Der Ordner winkt uns aber weiter, denn es wartet noch eine Schleife von ca. 7km auf uns. Es geht ein wenig bergauf und wir erreichen Büdelsdorf. Kurz nach dem Ortsschild und dem gelben M biegen wir ab auf das Gelände von ACO. Dieses Unternehmen bietet Systemlösungen für den Hoch und Tiefbau und Bauelementen aus Polymerbeton, Edelstahl, Gusseisen und Kunststoff. Innerhalb dieses Geländes biegen wir kurz vor km15 ab auf die Wagenremise und sind mitten in der „Nord Art 09“, einer Kunstausstellung. Die Nord Art ist die größte Ausstellung zeitgenössischer Kunst in Nordeuropa. Wir durchlaufen einen Teil dieser Ausstellung und werden an der Alten Meierei von vielen jungen Mädels im Spalier erwartet die hier die Versorgung der LäuferInnen übernommen haben. Links und rechts begleiten uns viele Kunstobjekte.

 Über die Hollerstraße durchlaufen wir ein Wohngebiet. Es wird wärmer und wärmer. Der weitere Weg führt uns jetzt wieder an die Eider aber auf die andere Seite wie bei Km12. Wir tauchen in ein Waldgebiet parallel zur Eider ein. Auf weichem Waldweg geht es zum Kilometer 19. Immer wieder ein kurzer Blick durch eine Lichtung Richtung Ziel. Dann kommen wir auf einen Ho-Tschi-Minh-Pfad neben einem Rinnsal. Der Pfad öffnete sich und wir standen vor der „Treppe“. Die sogenannte Treppe war ein kurzer aber heftiger Anstieg in Form von breiten Waldtreppenstufen. Kurz danach tauchen wir aus dem Wald und kommen wieder in das Wohngebiet das uns Richtung Nord Art Ausstellung bringt. Dies liegen wir jedoch auf dem Rückweg liegen und laufen wieder am großen gelben M vorbei Richtung Bahnstrecke. Jetzt noch ein Stück der Bahnstrecke entlang und diesmal ließ uns er Ordner unter der Bahnbrücke durch Richtung Ziel.

 Kurz vor dem Schlossplatz hält ein Polizist die Autos an so das wir ohne Probleme den Schlossplatz erreichen können. Hier waren wir nur noch wenige Meter vom HM-Ziel entfernt. Rechts neben uns zeigte sich der große Schlossplatz den wir gestern kaum sahen da hier Markt war. Jetzt aber liegt er neben uns leer und der grüne Brunnen liegt in der Sonne während wir schattig bis zum HM-Ziel liefen. Die Inschrift auf dem Brunnen ist: Graf Gerhard der Grosse bestätigt und erweitert der Stadt Rendsburg Gerechtsame und Gebiet am Nicolaitage 1339.

 Kurz vor dem Zielbanner werden die Läufer getrennt. Die Halbmarathonis laufen links in den Zielkanal die Marathonis laufen rechts unter dem Banner durch in die 2. Runde. Jetzt kommt die Sonne noch stärker raus und das Thermometer kletterte über die 25 Grad. Gut das ein Teil der Strecke im Schatten verläuft.

 Es ging wieder an der Eider entlang und nun begann sie die Einsamkeit des Marathonis auf der 2. Runde. Einen Teil der Strecke war man ganz allein und nur wer auf die roten Pfeile am Boden achtete wusste das er auf der richtigen Strecke ist. Natürlich waren auch noch viele Posten an der Strecke aber wie in der 1. Runde das immer LäuferInnen vor bzw. hinter einem waren gab es jetzt nicht.

 Wer sich die Strecke in der 1. Runde gut eingeprägt hatte konnte jetzt die Natur und wunderschöne Umgebung mit Eider und Nord-Ostsee-Kanal genießen. Die 2. Runde war mit der 1. identisch. Die Hügel und Wellen der ersten Runde die man da noch nicht bemerkt hatte wurden jetzt schon zu Anstiegen und Bergen, denn die Sonne gab noch ihres dazu.

 Verlaufen konnte man sich eigentlich nicht, denn die rotleuchtenden Pfeile zeigten einem den Weg. Jetzt zeigte sich auch wie wichtig es ist wenn alle 3km Wasserstellen vorhanden sind.

 Kurz vorm Ziel am Schlossplatz wartete schon meine Angie. Sie musste mir erst mal die neue Bestzeit erzählen „Ich bin unter 2:24 gelaufen“ kam es freudestrahlend aus ihr heraus. Dann setzte ich meinen Weg die letzten 100 Meter fort und lief durchs Ziel.

 Hinter dem Ziel gab es die Medaille. Auf dem Schlossplatz in einem Zelt konnte man sich jetzt massieren lassen oder auf der anderen Seite sich stärken mit Bananen, Melone, Müsli-Riegel und 10 verschiedenen Sorten von Wasser und Mixgetränken. Leider kein alkoholfreies Weizen um die müden Geister zu wecken.

 Die Zieleinläufe waren jetzt schon in mehreren Minuten Abstand und so langsam näherten wir uns der 5 Stunden Grenze. Zielschluss ist nach 5:30 Stunden was jedoch nicht ausgenutzt wurde. Der erste und schnellste Läufer kam nach 2:51:39 der langsamste der 64. kam nach 5:12:44 ins Ziel.

 Kurz vor 14 Uhr begann die Siegerehrung der Halbmarathonis mit Klassenehrungen und gleich anschließend die Staffeln und dann die Marathonis mit Klassenehrung bis 4:10:00. Wenn ein Läufer bzw. Läuferin ins Ziel kamen wurde die Ehrung unterbrochen und dem Zieleinläufer die entsprechende Würdigung gegeben. HaJo Meier vom 100 Marathon Club kam nach 4:57:14 ins Ziel und hat jetzt schon über 1.200 Marathons gesammelt.

 Nachdem der letzte Teilnehmer ins Ziel kam ging ich in die in der Nähe befindliche Sporthalle zum Duschen und siehe da wenn man langsam genug ist gibt es auch wieder heiße Duschen. Es war ein Genuss das heiße Wasser und man hatte keine Lust darunter weg zu gehen. Ich musste mich jedoch davon lösen, denn wir hatten noch 420km Heimfahrt.

 Fazit: Eine sehr gut organisierte Veranstaltung mit Versorgungsstellen ca. alle 3km. Zuschauer nur punktuell und im Start/Zielbereich. Schade das es ab km35 keine Cola gibt. Alle Helfer freundlich und hilfsbereit. Eine Veranstaltung der man mehr wie 64 Marathonläufer und Läuferinnen wünscht. Die Strecke ist abwechslungsreich und es gibt viel zu sehen.

Die Sieger Marathon:

1. Michael Pfingst                     MTV Heide                    2:51:39

2. Tim Hartmann                                                             2:53:59

3. Christopher Williamson          LTV-Kiel-Ost                 2:58:49

 

1. Jule Schwarz                                                               3:48:58

2. Monika Schulze                    Handewitter SV              3:54:02

3. Sylvia Rehn                          100 Marathon Club         3:54:37

 

Ins Ziel kamen beim Marathon 6 Frauen und 58 Männer, beim Halbmarathon 189 TeilnehmerInnen. Hier lagen die erzielten Zeiten zwischen 1:25:21 und 3:45:47.

 Nachdem wir wieder am Auto waren fuhren wir noch einmal zur Seilfähre, denn ich wollte mir eine Fahrt damit nicht entgehen lassen. Da auf der anderen Seite viele Fahrzeuge auf die Überfahrt warteten und nur jeweils 4 Autos auf die Fähre passen entschlossen wir uns als Fußgänger denn Hin- und Rückweg zu nehmen.

 Bevor wir den Rückweg vom Nordufer Osterrönfeld zum  Südufer nach Rendsburg fahren bzw. schweben konnten kam ein russisches Schiff durch den Kanal auf dem Weg in seine Heimat durch die Ostsee das entsprechend mit seiner Hymne begrüßt wurde. Die Lautsprecherdurchsage von der Schiffsbegrüßungsanlage konnten wir leider schlecht hören da gerade jetzt ein Zug über die Eisenbahnhochbrücke oberhalb von uns fuhr.

 Anschließend fuhren wir über die B77 nach Hamburg und machten Halt im Fischereihafen wo wir uns noch für die 3 ½ stündige Regenfahrt nach Hause stärkten.