Baumpflanzaktion im Reinhardswald 2026
Ich unterstütze schon seit vielen Jahren viele Jahren Baumpflanzaktionen im Reinhardswald und Sauerland, dabei wurden schon in den letzten 5 Jahren über 800 Bäume gepflanzt und für jeden Baum 5 € gespendet für die viele weitere neue Bäume vom Forstamt gekauft werden konnten.
Zu dieser öffentlichen Pflanzaktion hat das Forstamt Reinhardshagen vertreten durch die Naturparkförsterin und Waldpädagogin Anna-Lena Muck eingeladen tatkräftig zu helfen neue Bäume zu pflanzen.
Ich kenne den Reinhardswald noch als durchgehend grünes Band, das aber durch Kyrill und den Borkenkäfer sowie großer und langer Trockenheit stark geschädigt wurde. Von den betroffenen ca. 6.000 ha baumfreier Fläche sind schon rund 1.500 ha neu bewaldet mit über 4 Millionen neuen Bäumen.
In diesem Jahr war ich wieder mit Unterstützung von Freunden und Lauffreunden bei der Baumpflanzaktion am Freitag den 20. März dabei. Nachdem wir mit Fahrgemeinschaften zu Schneiders Baum in den Reinhardswald gefahren sind wurden wir vor Ort durch den Förster, sowie Naturparkförsterin und Waldpädagogin Anna-Lena Muck, dem Forstamtsleiter Holger Pflüger-Grone, Frau Greipel (Geschäftsführung Naturpark Reinhardswald) sowie von einem langjährigen Lauffreund Horst Wolff vom Förderverein-Freunde des Naturpark Reinhardswald e.V. begrüßt.
Anschließend sind wir dem Waldweg entlang gegangen bewaffnet mit Spaten und Gummistiefeln. Dann hieß es überall wo die farbigen Hölzer sind kommt ein Baum rein. Die größte Herausforderung war aber der unebene und sumpfige Boden. Das Gleichgewicht zu halten kostete schon Konzentration und auch durch die stacheligen Brombeersträucher zu gehen. Diesmal wurde es recht schwer in den Boden zu kommen und so wurden auch Hacken eingesetzt. Wir haben unser Ziel geschafft und 100 neue Bäume gepflanzt.
Bisher waren es immer Flächen die neu bepflanzt wurden, diesmal war es eine Alleenbepflanzung mit Kastanien. Jedes Bäumchen erhielt auch noch einen Schutz gegen den Wildverbiss.
Bei einer Brezel und einem Getränk saßen wir noch zusammen und waren alle der Meinung das war eine ganz tolle Erfahrung mit Wiederholungscharakter. Einige Helfer haben dann auch noch Geld gespendet das ich aufgefüllt habe auf 100 Bäume a 5 €. Am Sonntag habe ich dann das Geld an das Forstamt Reinhardshagen überwiesen, damit wieder neue Bäume gekauft und demnächst gepflanzt werden können. Da es allen sehr viel Spaß gemacht hat sehen wir uns nächstes Jahr wieder. Neulinge herzlich willkommen.
600 Marathons – und jeder Schritt für einen guten Zweck
Was für ein Meilenstein: Am vergangenen Samstag (7.3.2026) absolvierte Bernd Neumann von der Laufgemeinschaft Vellmar seinen 600. Marathon beziehungsweise Ultramarathon – und das im wunderschönen Flora-Westfalica Park in Rheda-Wiedenbrück. Ein beeindruckendes Laufjubiläum, das nicht nur sportlich Maßstäbe setzt, sondern auch ein starkes Zeichen für soziales Engagement ist.
Seit Mai 2020 organisiert Bernd Trainingsmarathons für Laufbegeisterte aus ganz Deutschland – und längst auch darüber hinaus. Was als kleine Einladungsläufe begann, ist inzwischen zu einer festen Größe in der Laufszene geworden. Mehr als 150 Trainingsmarathons und sogar einige Ultraläufe hat er seither auf die Beine gestellt. Über 2.500 Starts wurden gezählt. Das Besondere: Gelaufen wird auf Mehrfachrunden durch ausgesucht schöne Landschaften – Strecken, die Bernd mit viel Herzblut auswählt.
Die Begeisterung reicht weit über die Landesgrenzen hinaus. Lauffreunde aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Österreich, der Schweiz, Lettland und sogar Indien sind bereits an den Start gegangen. Was sie verbindet, ist nicht nur die Leidenschaft fürs Laufen, sondern auch der gemeinsame Gedanke, mit jedem Kilometer etwas Gutes zu tun.
Denn jeder Teilnehmer spendet fünf Euro pro Start. Bernd sammelt diese Beiträge und leitet sie vollständig an verschiedene Organisationen weiter. Unterstützt werden unter anderem Projekte von Pater Tobias in Duisburg sowie die Aktion Baum. Besonders am Herzen liegt ihm auch der Reinhardswald: Gemeinsam mit Freunden pflanzt er dort regelmäßig Bäume – und spendet zusätzlich fünf Euro für jeden neu gesetzten Baum. Auf diese Weise konnten bereits über 500 Bäume in verschiedenen Regionen gepflanzt werden.
Im vergangenen Frühjahr erfüllte sich ein weiteres Herzensprojekt: Bernd und seine Lauffreunde spendeten eine neue Parkbank für die Flora-Westfalica – ein bleibendes Zeichen ihrer Verbundenheit mit der Region.
Nun steht ein neues Projekt im Mittelpunkt. Auf der Suche nach einem regionalen Spendenziel wurde Bernd auf die Kleine Riesen Nordhessen gGmbH aufmerksam. Die gemeinnützige Gesellschaft ist Träger des ambulanten KinderPalliativTeams Nordhessen. Ihr Ziel ist es, unheilbar schwerstkranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ganzheitlich zu begleiten – medizinisch, pflegerisch sowie psychosozial und spirituell.
Das Team ermöglicht es den jungen Patienten, ihre letzte Lebensphase im vertrauten Zuhause und im Kreis ihrer Familie zu verbringen. In einer Zeit voller Sorgen, Wut und Trauer sind die Mitarbeitenden ein verlässlicher und stabiler Anker für die Betroffenen und ihre Angehörigen.
Gegründet wurde der Verein „Kleine Riesen Nordhessen e.V.“ im Jahr 2014. 2022 wurde die erfolgreiche Arbeit in eine gemeinnützige GmbH überführt, um die Organisation noch professioneller aufzustellen und die Unterstützung weiter auszubauen.
Mit seinem 600. Marathon zeigt Bernd Neumann eindrucksvoll, dass sportliche Ausdauer und menschliches Mitgefühl Hand in Hand gehen können. Jeder Kilometer, jede Runde und jede Spende stehen für die Überzeugung, dass selbst große Herausforderungen gemeinsam leichter zu tragen sind – Schritt für Schritt.
HNA/Startseite/Lokales/KreisKassel/Vellmar - Stand: Von: Clara Veiga Pinto
75-Jähriger aus Nordhessen lief 101 Marathons in einem
Jahr - trotz Krebs, Herzinfarkt und Asthma
Bernd Neumann bewältigte 2025 die Marathon-Marke in nordhessischen Vellmar.
Mit sechs Stents und Asthma braucht er heute acht Stunden pro Lauf.
Vellmar – „Ich möchte Menschen inspirieren, trotz Krankheit Sport zu machen“, sagt Bernd Neumann aus Vellmar. Der 75-Jährige aus Vellmar ist das beste Beispiel dafür, dass das geht. Denn im Jahr 2025 lief er 101 Marathons – den letzten des Jahres sogar am Silvestertag. Der Marathonsammler, der auch Teil der Laufgemeinschaft Vellmar ist, hat in 38 Jahren 585 Marathons und Ultramarathons auf fünf Erdteilen, in 32 Ländern und an 230 verschiedenen Startorten absolviert.
Schaffte zum ersten Mal mehr als 100 Marathons in einem Jahr: Bernd Neumann aus Vellmar. © privat
Begonnen hatte alles 1988 mit dem Berlin-Marathon – ohne großen Plan, aber mit einem Satz von Konfuzius im Hinterkopf: „Der Weg ist das Ziel.“ Für Neumann bedeutet das, dass sein Ziel keine starre Zahl sein müsse, sondern dass es „viel schöner“ sei, jedes Jahr ein Zwischenziel zu erreichen.
Auf die häufig gestellten Fragen „Warum machst du das? Warum läufst du so viele Marathons? Warum tust du dir das an?“, verweist Neumann auf eine Formulierung von Horst Preissler, dem ehemaligen Weltrekordhalter im Sammeln von Marathons rund um die Welt. Preissler sagte: „Für mich ist jeder Lauf eine Geschichte, eine Begegnung mit einer Landschaft und deren Menschen, ein Treffen von Freunden.“
Ursprünglich sei es nur bei einem Marathon geblieben, doch dann seien Ehrgeiz und Zeitziele hinzugekommen. „Bis 2009 bin ich nur für schnelle Zeiten gelaufen“, sagt Neumann. Mit zunehmendem Alter und gesundheitlichen Problemen – er hat Krebs besiegt, einen Herzinfarkt überlebt und bewegt sich seit fast 35 Jahren mit starkem Asthma über die Marathonstrecken der Welt – verschoben sich die Prioritäten.
Heute gehe es nicht mehr um Bestzeiten, sondern darum, die Distanz zu bewältigen. „Klar, jetzt geht nur noch Walken mit sechs Stents, aber die Strecke von 42,2 Kilometern bleibt immer die gleiche Länge“, erklärt er. Mit 40 Jahren lief er den Marathon noch in 3 Stunden und 13 Minuten, heute braucht er rund acht Stunden. Um die Distanz dennoch zu schaffen, brauche er Geduld, Kontinuität und Gelassenheit – und die Freude darüber, es wieder einmal geschafft zu haben.
Marathons sammelt der Vellmarer schon lang, doch 2025 wollte er noch einmal einen draufsetzen. Da er schon mehrfach zehn Marathons in einem Monat geschafft hatte, reifte der Plan, in den verbleibenden fünf Monaten bis Jahresende etwas Einmaliges zu versuchen: die Marke von 100 Marathons in einem Jahr. „Und so begann die Planung“, berichtet Neumann.
Ein Sturz im Oktober 2025 und eine 14-tägige Zwangspause ließen das Projekt zwischenzeitlich wackeln. „Oje, reicht noch die Zeit?“, habe er sich gefragt. Am Ende reichte sie: An Heiligabend fiel dann die symbolträchtige Marke: Der 100. Marathon des Jahres war geschafft. Als Bonus lief Neumann an Silvester noch die Nummer 101.
Mit Beginn des Jahres 2026 geht die Sammlung weiter. Konkrete neue Zahlenziele stellt Neumann dabei in den Hintergrund. „Das nächste Ziel ist, den Spaß am Sammeln zu erhalten – ohne Druck und Stress – und wieder im Ausland noch einige Läufe zu sammeln“, sagt er. Solange der Körper mitmache und es Freude bereite, wolle er weitermachen. „Ohne Spaß ist die Zahl wertlos“, fasst der Marathonsammler aus Vellmar seine Motivation zusammen. (Clara Pinto)
HNA - Kassel-Land - 6. Januar 2026
Eindrücke von unserem ganz tollen Event am Samstag, den 29. März 2025
Einweihung der Parkbank + Bernd's 500. Marathon/Ultra
Seit Mai 2020 veranstaltet Bernd Neumann kleine landschaftlich schöne Trainingsmarathons in Ostwestfalen und rund um Kassel. Er hat im Laufe der letzten 5 Jahre 14 landschaftlich schöne und interessante Marathonstrecken vermessen. Einer dieser Läufe ist der sehr beliebte Lauf durch die Flora-Westfalica in Rheda-Wiedenbrück. Im ehemaligen Landesgartenschaugelände hat Bernd eine 6,1 km lange Runde vermessen die 7mal gelaufen werden muss für eine Marathonwertung.
Der schöne Park befindet sich sehr zentral in Deutschland und so kommen schon seit 2020 Läufer und Läuferinnen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Österreich, Schweiz, Frankreich, Belgien, Indien und den Niederlanden hierher um ihre Runden mit Bernd zu drehen, der die Einladungsläufe organisiert. Viele Teilnehmer verbringen dann hier auch ein verlängertes Wochenende.
Die Läufer erfreuen sich durch eine sehr schöne und gepflegte Anlage laufen zu können und wenn in einer der Runden die Beine schwer sind wird auch mal ein Päuschen auf einer der Ruhebänke gemacht. Auf der Laufrunde gibt bzw. gab es noch zwei alte Holzbänke und so kam Bernd die Idee für eine Stelle eine neue Bank zu spenden. Da jeder Läufer 5 € spendet pro Teilnahme pro Trainingsmarathon, für Bernds Aktionen, neue Bäume zu pflanzen wurde speziell für eine Neue Parkbank ein neuer Spendentopf eingerichtet. Da wir mit 5 € sehr lange sparen müssten gab Bernd den Aufruf doch mal etwas mehr in den Topf zu tun damit wir nicht ein Jahr auf die Bank warten müssen und so wurde er überrascht wie gut seine Idee ankam. Innerhalb von 4 Monaten war der Betrag von 2.170 € zusammen. Es gab Läufer die spontan 20, 50 oder 100€ gespendet haben. Ein Lauffreund aus Würzburg hat spontan 1/3 der Bank gespendet.
Am Samstag den 29. März haben sich im Rahmen von Vertretern der Flora-Westfalica GmbH, der Presse und viele Lauffreunden getroffen um die Parkbank einzuweihen. Es haben sich hierzu 30 Lauffreunde getroffen um mit Bernd bei seinem 500. Marathon die Bank einzuweihen und Bernd bei seinem Jubiläumslauf zu begleiten.
Viele die sich heute hier getroffen haben sind auch Marathonsammler mit über aber noch viele unter 100 Marathons. Wenn man alle gelaufen Marathons der heutigen Teilnehmer addiert so kommt auf über 5.000 Marathonläufe.
HNA Lokalsport - Mittwoch, 26. März 2025
Bäume pflanzen und Geld spenden
Baumpflanzaktion am 21.03.2025 im Reinhardswald
Bäume pflanzen und Geld spenden das ist auch im diesem Jahr das Motto für Bernd und Lauffreudinnen und Lauffreunde. Bernd unterstützt nun schon zum 4.mal im Reinhardswald die Baumpflanzaktion vom HessenForst. Am Freitag, den 21. März mit Spaten, Gummistiefeln und Arbeitshandschuhen bewaffnet fahren Heike, Manuela, Reinhard und Bernd ins Revier Holzhausen in die Nähe vom Friedwald um weitere Bäume auf einer brachen Fläche zu pflanzen.
Das Forstamt Reinhardshagen und der Naturpark Reinhardswald sowie die Naturparkförsterin und Waldpädagogin Anna-Lena Muck haben wieder aufgerufen zum Bäume pflanzen und ich bzw. wir sind wieder dabei. Der Reinhardswald hat sein Gesicht stark verändert, denn wo früher mal Urwälder alter Buchen und Eichen sowie auf großen Flächen Fichtenwald war hat sich der Borkenkäfer ausgebreitet, der Kyrill und auch die Trockenheit der letzten Jahre große freie Flächen in den Wald gefegt hat, beginnt nun der Umbau.
Diesmal haben wir Hutewaldeichen gepflanzt. Wer sich im Friedwald die Eichenreihen ansieht wird feststellen, dass hier schon vor 250 Jahren ein Hutewald entstanden ist. Es gibt darüber auch eine Sage von Graf Reinhard wie der Reinhardswald entstanden ist. Ein Hutewald wurde früher als Nahrungsquelle für das Vieh genutzt. Seit 1904 ist die Waldnutzung für Nutztiere aber verboten. Heute finden hier die vielen Waldbewohner Nahrung von den Früchten der Bäume.
Dein Tag für den Wald war auch diesmal unser Motto und so waren wir aktiv durch die Neupflanzung von 50 Hutewaldeichen. Für mich heißt das, das ich auch für jeden gepflanzten Baum 5 € spende (gesamt 250€) direkt an das Forstamt Reinhardshagen. Damit werden dann wieder neue Bäume gekauft die wir dann demnächst auch wieder mit einpflanzen können. Dieses Geld habe ich von euren Spenden bei meinen Marathons gesammelt. Die Baumpflanzaktion ist kostenlos, und frei für Jedermann. Ich und hoffentlich wieder einige Helfer werden auch im nächsten Jahr wieder dabei sein, wenn der HessenForst aufruft zur Baumpflanzaktion. Alle Personen die an der Baumpflanzaktion teilgenommen haben waren begeistert über den ganz tollen Nachmittag. Alle gespendeten Gelder werden ausschließlich für die Wiederbewaldung genutzt. Jeder Baum zählt!
Liebe Laufreundinnen und Lauffreunde,
nun war es wieder soweit und ich konnte mit Heike wieder an einer Baum-Pflanzaktion teilnehmen. Diesmal waren wir im Sauerland im Wald von Kirchhundem. Im letzten Jahr wurden hier im Sauerland schon Baumpflanzungen in der Region Warstein und Schmallenberg erfolgreich durchgeführt. Als zertifizierter Partner von AKTION BAUM gGmbH wurden wir eingeladen an der Pflanzaktion mit 2 verschiedenen Laubbäumen und Lärchen teilzunehmen. Der Borkenkäfer und die extreme Dürre haben viele Berge im Sauerland zu kahlen Flächen sterben lassen. Unsere Pflanzstelle war ein wenig schwer im Wald zu finden ohne Hinweisschilder, aber dank einer weiteren Pflanzhelferin waren wir rechtzeitig vor Ort. Von Aktion Baum war Friedrich Haensch und als zuständiger Förster war Markus Reisener dabei. Die meisten der rund 20 Helferinnen und Helfer hatten auch wie wir eine längere Anreise in Kauf genommen um hier einen kleinen Teil der Aufforstung zu unterstützen.
Diesmal war es keine ebene Fläche, sondern ein steiler Hang, in einer Schlucht, an dem die Bäumchen gepflanzt wurden. Es war schon manchmal schwierig das Gleichgewicht zu halten und noch mit dem Spaten ein Pflanzloch am Hang zu graben. Als Team haben wir das aber gemeistert und unser Ziel von 100 Bäumen in die Erde gebracht. Ich habe auch sofort an die Aktion Baum gGmbH 500€ überweisen, damit weitere Bäume gekauft werden können. Der Dank geht an alle meine Spenderinnen und Spender. Die Spendenbox ist dann leer und freut sich auf viele neue Baumspenden.
Es war ein Tag an der frischen Luft (teilweise im Nieselregen und Nebel) in der Natur am Rothaarsteig. Die Chance Bäume zu „pflanzen bis zum Umfallen“ haben wir auch genutzt, wenn auch manchmal zu viel umgefallen wurde am Hang. Wir sind nach Hause gefahren mit dem unbeschreiblich guten Gefühl, etwas Großes für Mutter Erde und die kommenden Generationen getan zu haben.
Das Team von AKTION BAUM will weltweit Menschen inspirieren, sich aktiv daran zu beteiligen, dass mehr Bäume gepflanzt als abgeholzt werden. Wir waren aktiv dabei etwas dagegen zu tun. Ich möchte mich auch weiterhin mit Eurer Unterstützung daran beteiligen, denn jedes Jahr verlieren unsere Wälder über 1,2 Millionen Bäume. Alle gespendeten Gelder werden ausschließlich für die Wiederbewaldung genutzt. Jeder Baum zählt! Wer Lust hat kann auch gerne beim nächsten Mal dabei sein. Ich informiere Euch wie immer auf dieser Seite über die nächste Aktion wo ich aktiv sein werde.
Baum - Pflanz - Aktionen im März und April 2024
Reinhardswald/Nordhessen März 2024
Liebe Laufreundinnen und Lauffreunde,
nun war es wieder soweit und ich konnte zum 2. + 3. Mal dank Eurer Spenden auch aktiv etwas für den Wald tun.
Am 21.03.2024 fand eine Pflanzaktion im Reinhardswald (Nordhessen) im Revier Holzhausen statt. Heike, Dieter, Jörg sowie mein Sohn Sven und ich konnten dort zusammen 100 Traubeneichen pflanzen.
Am 10.04.2024 fand eine weitere Pflanzaktion im Reinhardswald (Nordhessen) im Revier Holzhausen statt. Diesmal waren nur Heike und ich vor Ort und haben dort weitere 50 Traubeneichen gepflanzt.
Der Reinhardswald verändert sein Gesicht, denn wo früher mal Urwälder alter Buchen und Eichen sowie auf großen Flächen Fichtenwald war hat sich der Borkenkäfer ausgebreitet, der Kyrill und auch die Trockenheit der letzten Jahre große freie Flächen in den Wald gefegt haben beginnt der Umbau. Dank vieler Spenden und der Landesregierung ist der Umbau zum klimastabileren Mischwald in vollem Gange.
Dein Tag für den Wald war auch unser Motto und so waren wir aktiv bei den 2 Pflanzaktionen mit der Neupflanzung von 150 Traubeneichen. Für mich heißt das, das ich auch für jeden gepflanzten Baum 5 € Spende (21.3. - 500 € + 10.4. 250 €) die dann direkt in diesem Forst genutzt werden können um weitere Bäume zu kaufen.
Die Traubeneiche auch Wintereiche genannt wird bis zu 30 m hoch und kann bis zu 1.000 Jahre alt werden. Sie war 2014 Baum
des Jahres in Deutschland. Durch ihre starke Pfahlwurzel ist sie gegen Wind sehr widerstandsfähig. Ihre Eicheln reifen von September bis Oktober und sind für viele Tiere Nahrung.
Danke für Eure Unterstützung in der Hoffnung das wir noch viele Bäume spenden und bei der nächsten Pflanzaktion auch aktiv dabei sein werden. Alle gespendeten Gelder werden ausschließlich für die Wiederbewaldung genutzt. Jeder Baum zählt!
Reinhardswald/Nordhessen April 2024
Sababurg - Reinhardswald/Nordhessen März 2023
Liebe Laufreundinnen und Lauffreunde,
nun war es soweit und ich konnte dank Eurer Spenden auch aktiv etwas für den Wald tun.
Es gibt allein in Hessen rund 40 Aktionen wo neue Bäume gepflanzt werden, woran sich über 1.500 Menschen beteiligen.
Am 22.03.2023 fand eine Pflanzaktion im Reinhardswald (Nordhessen) in der Nähe von der Sababurg (Dornröschenschloss) statt. Heike und ich konnten dort jeder 10 Flatterulmen pflanzen.
Der Reinhardswald ist sehr stark durch den Kyrill sowie durch den Borkenkäfer und Trockenheit betroffen. Große Waldflächen wo einst alles grün war sind heute Brachflächen. Aber es gibt Hoffnung, denn 25 Hektar konnten bereits mit Eichen, Erlen, Moorbirken und Douglasie auf verschiedenen Flächen neu aufgeforstet werden.
Nun gibt es schon seit 2019 die Mitmach-Wiederaufforstungsaktionen unter tatkräftiger Mithilfe vieler engagierter Menschen. So war es auch in diesem Jahr wieder, das sich rund 50 Personen getroffen haben und rund 200 Bäume gepflanzt haben. Diesmal war es die Flatterulme die eine neue Heimat bekommt. Als Baum des Jahres 2019 ist ihr Bestand rückläufig und gefährdet. Sie ist in ihrer Jugend schnellwüchsig und wird bis 30m hoch. Ihren Namen hat sie da ihre Blätter schon bei leichtem Wind zu flattern beginnen. Ihre Rinde war schon den alten Griechen bekannt durch ihre heilende Wirkung.
Danke für Eure Unterstützung in der Hoffnung das wir noch viele Bäume spenden und bei der nächsten Pflanzaktion auch aktiv dabei sein werden. Alle gespendeten Gelder werden ausschließlich für die Wiederbewaldung genutzt. Jeder Baum zählt!
Liebe Lauffreundinnen und Lauffreunde,
ich bin in meinem Heimatverein der LG Vellmar seit 1986 Vereinsmitglied und habe dort auch schon einige ehrenamtliche Ämter innegehabt.
So bin ich seit 1986 Laufgruppenleiter. Ich habe auch einige Jahre sehr erfolgreich als Jugendwart gearbeitet und eine entsprechende Ausbildung mit Lizenz gemacht.
Anschließend habe ich eine Trainer-Lizenz beim HLV erworben und bin auch heute noch als Übungsleiter tätig. Bis vor kurzem war ich auch noch Sportwart im Verein.
Nun hat mein Vereinsvorstand für mich eine besondere Ehrung in die Wege geleitet. Siehe linkes Foto.
Es wird mir weiterhin Ansporn sein, meine Dienste dem Laufsport sowie dem Verein zu widmen.
Ich freue mich auf viele weitere sportliche Begegnungen und gemeinsame Wettkämpfe.
Bleibt mir alle gesund damit wir uns recht oft sehen und gemeisam unserem Laufsport frönen können.
Liebe Läuferfamilie,
das 1. Werner Kater Memorial war ein voller Erfolg. Es gab 54 Starts in Gedenken an unseren Lauffreund Werner. Viele Wegbegleiter von Werner kamen an den Lippesee um in Gedanken an ihn einen Marathon zu laufen. Werner hatte bestes Laufwetter bestellt.
Hier war Werners letzter Finish, fast exakt vor einen Jahr und 4 Monate nach seinem Heimgang. Es war sehr schön das auch sein Sohn Gordian, selbst Marathon- und Ultraläufer, anwesend war und mitgelaufen ist. So konnten ihm viele Anekdoten von Werner erzählt werden und er konnte erfahren wie beliebt sein Vater war.
40 TeilnehmerInnen konnten dann auch eine Erinnerungsmedaille mit nach Hause nehmen die an Werner erinnert. Auf der Lippe-Brücke gab es ein kleines Licht für unseren Werner.
Ich danke Euch allen auch im Namen von Gordian für die Teilnahmen und die Spenden für viele Bäume. Ich habe für das Geld 150 Bäume gekauft. Symbolisch ist das ein kleiner Hain, der uns allen viel Sauerstoff bringt und Co2 aufnimmt. Das ist ein Beitrag von uns Läufern zum Klimaschutz.
Lieber Werner,
die ganze Läuferfamilie trauert um dich.
Du hast uns geschockt durch deinen schnellen Heimgang.
Wir haben uns beim Marathonsammeln kennengelernt und durch viele gemeinsame Läufe angefreundet. Werner traf man überall wo Sylke, Marc, Jobst, Detlef, Roman oder auch ich gerade einen Lauf ausgerichtet haben. Werner war immer guter Laune und wir haben so manche Geschichte aus unserem Leben ausgetauscht. Mit Werner gab es immer was zu erzählen. Bei seinem 200. Marathon in Kassel trug er ein T-Shirt mit den Namen seiner Enkel voller Stolz. Nun nach 634 Marathon/Ultras in nur 10 Jahren schlägt er das Buch zu und hinterlässt in der Läuferfamilie ein großes Loch. Ich werde noch oft an ihn und seine Anekdoten denken, wenn ich dort laufen werde, wo wir gemeinsam waren.
Wenn Werner bei Marc war, hat er auch mal 9 Stunden und mehr für den Marathon gebraucht, aber nur weil er für seine Enkel Golfbälle gesammelt hat. Die Zeiten waren Werner immer egal, viel wichtiger war ihm die Bewegung an der frischen Luft und natürlich der Kontakt mit den Lauffreunden/Teilnehmern.
Er hat uns schon im letzten Jahr gefehlt und noch letzte Woche haben wir über ihn gesprochen, wann er endlich wieder kommt. Viele haben mich immer wieder gefragt, wann kommt Werner wieder. Nun kann ich antworten, Werner ist immer bei uns, schau nur nach oben.
Lieber Werner, ruhe in Frieden, deine Läuferfamilie wird dich nicht vergessen.
DANKE - DANKE - DANKE
Beim 12. Flora-Westfalica Marathon in Rheda-Wiedenbrück am 22.2.22 hatte ich meinen 1.000 Marathon-Finisher bei meiner 52. Veranstaltung (Schnitt 21 TN). Ich freue mich ganz besonders, dass es Christoph Wenzel war. Christoph ist schon bei 23 Läufen dabei gewesen, also Stammgast. Ich habe ihn mit einem Erinnerungspokal überrascht und er hat mich überrascht mit einer Extraspende für seine 23 Starts, mit der Spende für 2 x 23 Bäume. Super Danke. Vielen, vielen Dank auch für alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei allen meinen Läufen.
DANKE - DANKE - DANKE
Gerno war am Lippesee am 8.1.2022 mein 1.000 Teilnehmer bei der 48. Veranstaltung.
Ich kann nur DANKE sagen für Eure vielen Teilnahmen und immer freundlichen Worte.
